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Windows Defender deaktivieren – so klappt’s

Auch unter Windows 10 ist er mit an Bord: der Windows Defender von Microsoft. Doch nicht immer möchte man es bei dem Grundschutz belassen. Deshalb zeigen wir Ihnen, wie Sie den Windows Defender deaktivieren können. Aber Achtung: Sie sollten den Windows Defender nie deaktivieren, ohne nicht eine andere Art von Virenschutz installiert zu haben. Ansonsten laufen Sie Gefahr, sich versehentlich Malware oder Schlimmeres auf den Computer zu laden. Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie den Windows Defender aktivieren können.

Übrigens: Haben Sie vor, ein anderes Anti-Viren-Programm als den Defender auf Ihren Computer zu installieren? Dann brauchen Sie sich um gar nichts zu kümmern. Windows 10 deaktiviert selbstständig alle Funktionen vom Defender, die durch das Anti-Viren-Programm Ihrer Wahl übernommen werden.

Windows Defender über die Einstellungen deaktivieren

Dieser Vorgang kann bei einigen Versionen von Windows nur zu einem temporären Erfolg führen. Heißt, dass Sie jedes Mal nach Neustart den Windows Defender neu deaktivieren müssen. Falls diese Anleitung zu keinem permanenten Erfolg führt, springen Sie zu der nächsten Anleitung. Folgen Sie unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung oder schauen Sie sich die Kurzanleitung an.

Hinweis: Diese Anleitung ist für die Windows 10 Versionen 1607, 1703, 1709, 1803 und höher geeignet.

Windows Defender über die Gruppenrichtlinien deaktivieren

Folgen Sie unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung oder schauen Sie sich die Kurzanleitung an.

Hinweis: Diese lokalen Gruppenrichtlinien sind nur in der Pro und Enterprise-Variante von Windows 10 verfügbar.

Windows Defender über die Registry deaktivieren

Hinweis: Diese Vorgehensweise funktioniert mittlerweile leider nicht mehr.

Haben unsere beiden Anleitungen nicht den gewünschten Erfolg gebracht? Kein Problem – es gibt eine weitere Methode, wie Sie den Defender über die Registry deaktivieren können. Leider kann es auch hier vorkommen, dass Windows den Defender wieder selbstständig einschaltet. Es bleibt Ihnen dann nichts weiter übrig als ihn regelmäßig von Hand wieder auszuschalten. Folgen Sie unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung oder schauen Sie sich die Kurzanleitung an.

Kurzanleitung: Windows Defender über die Einstellungen deaktivieren

  1. Öffnen Sie die Einstellungen über das Startmenü oder [Windows] + [I].
  2. Wählen Sie hier “Update und Sicherheit” aus.
  3. Klicken Sie im Reiter “Windows Sicherheit” auf “Windows Defender Security Center öffnen“.
  4. Wählen Sie hier “Viren- & Bedrohungsschutz” aus.
  5. Klicken Sie dann auf “Einstellungen für Viren- & Bedrohungsschutz“, um die Defender Einstellungen zu bearbeiten.
  6. Legen Sie hier die Schiebe-Regler bei “Echtzeitschutz” und “Cloudbasierter Schutz” um. Diese müssen auf “Aus” stehen. Gegebenenfalls müssen Sie dies mit Eingabe Ihrer Adminkennung (im Normalfall also Ihren Nutzerdaten) noch einmal bestätigen. Jetzt haben Sie den Schutz des Windows Defenders deaktiviert.

Kurzanleitung: Windows Defender über die Gruppenrichtlinien deaktivieren

  1. Drücken Sie [Win] + [R] und geben “gpedit.msc” ein.
  2. Wählen Sie den folgenden Ordner aus: “Computerkonfiguration” > “Administrative Vorlagen” > “Windows-Komponenten” > “Windows Defender Antivirus“.
  3. Führen Sie einen Doppelklick auf “Windows Defender Antivirus deaktivieren” aus.
  4. Wählen Sie hier “Aktiviert” aus.
  5. Klicken Sie auf “Übernehmen” und “OK“.
  6. Starten Sie Ihren Computer neu.

Kurzanleitung: Registry

  1. Öffnen Sie den Registry-Editor, etwa über [Win] + [R] und die Eingabe von “regedit“.
  2. Rufen Sie im Registry-Editor folgenden Schlüssel auf: COMPUTER\HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows Defender
  3. Legen Sie hier einen neuen DWORD-Wert (32-bit) mit dem Namen “DisableAntiSpyware” (ohne Anführungszeichen) an.
  4. Machen Sie einen Doppelklick auf den Eintrag und ändern den Wert auf “1“.
  5. Starten Sie Windows neu. Der Defender wird nun auf dem System deaktiviert.
  6. Um das Tool wieder zu aktivieren, setzen Sie den Wert auf 0 oder löschen den Wert.

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Quelle

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