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Wie funktioniert eigentlich eine Kompass-App?

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Bild: <span>Kaspars Grinvalds/Shutterstock.com</span>

Moderne Smartphones sind mit allerlei Sensoren ausgestattet, die Ihnen in vielen Alltagssituationen nützlich sein können. Der Kompass ist ein Feature, das in so gut wie allen neueren Smartphones seinen festen Platz hat. Doch wie funktionieren eigentlich solche Kompass-Apps? In diesem Artikel erfahren Sie es.

So funktionieren Kompass-Apps

Um zu verstehen, wie Kompass-Apps auf Smartphones funktionieren, müssen wir zunächst einmal einen Blick auf die dafür verwendeten Sensoren werfen. Der Kompass im Smartphone wird nicht, wie oft angenommen, per GPS gesteuert, sondern durch das Zusammenspiel zweier Sensoren ausgerichtet. Das sogenannte Fluxgate-Magnetometer (MEMS) ist im Grunde ein Magnetfeld-Messer, der sich am Magnetfeld der Erde ausrichtet. Dazu kommt dann das Gyroskop, ein Sensor, der Lageänderungen des Smartphones erkennen kann. Durch die Daten, die beide Sensoren ermitteln und weiterleiten, kann dann per Kompass-App eine digitale Kompassnadel errechnet werden. Die Nadel zeigt dabei immer in Richtung Norden, während die Spitze des Smartphones immer die aktuelle Richtung anzeigt. Durch das Gyroskop können Sie das Smartphone beliebig drehen, neigen oder kippen. Kartendienste wie Google Maps oder Apple Karten haben mittlerweile ebenfalls einen Kompass in die App integriert, die immer Ihre aktuelle Himmelsrichtung anzeigt und die Karte automatisch danach ausrichtet.

Ein Nachteil der Smartphone-Kompasse ist, dass sie anfällig für andere magnetische Felder sind. Das gilt aber auch für herkömmliche Kompasse, die sich am Magnetfeld der Erde ausrichten. Sind andere magnetische Felder in der Nähe des Geräts, wird das Messergebnis des Kompasses verfälscht und die Kompassnadel zeigt nicht mehr in die korrekte Richtung.

Die Kompass-App, die Apple in sein Betriebssystem iOS integriert. Die App nutzt den Kompass-Sensor sowie das GPS für die Koordinaten und den Gyrosensor für die Lageerkennung.

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