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Was ist Geotagging?

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Bild: <span>Andrey Armyagov/Shutterstock.com</span>

Rund um Fotografie und Medien taucht immer wieder die Bezeichnung “Geotagging” auf. Einfach gesagt wird dabei ein Foto einem Standort zugeordnet. Sie möchten selber Geotags zu Ihren Bildern hinzufügen? Wie das geht, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Was genau ist Geotagging?

Beim Geotagging wird einem aufgenommen Bild direkt ein Geotag zugeordnet. Ein Geotag enthält die genauen Koordinaten der Aufnahme, meistens als Längen- und Breitengrade. In Ihrem Foto sind also die genauen GPS-Standortdaten gespeichert. Es wird aber keine zusätzliche Datei mit diesen Daten angelegt, sondern sie werden direkt in die Eigenschaften des Bildes geschrieben. Wenn das Bild geöffnet wird, wird neben Aufnahmedatum und -uhrzeit auch der Aufnahmeort angezeigt.

Diese Funktion hat mehrere Vorteile: Geotagging hilft Ihnen selbst, die Ordnung in Ihren Bildern zu bewahren. Wenn Sie nach einigen Jahren noch einmal durch Ihren digitalen Foto-Ordner schauen, wissen Sie vielleicht nicht mehr genau, wo das Bild aufgenommen wurde. Eine Foto-Datei mit einem Geotag kann Ihnen dann zum Beispiel verraten, dass es sich um ein Bild aus Ihrem Italienurlaub handelt. Auch in Social Media ist Geotagging sinnvoll. So muss nicht extra im Text der aktuelle Standort beschrieben werden. Apps wie Facebook und Instagram lesen den Geotag direkt aus und posten – falls gewünscht – automatisch den Standort dazu. Auf Google Maps werden Bilder mit Geotag automatisch Ihrem Standort auf der Karte zugeordnet. So wissen Sie dank der getaggten Fotos von anderen Personen direkt, wie Ihr mögliches Ausflugsziel aussieht.

Wie aktiviere ich Geotagging bei meiner Kamera?

Damit ein Geotag in der Foto-Datei gespeichert werden kann, benötigen Sie einen GPS-Tracker. Manche teureren Spiegelreflexkameras enthalten diesen schon werksseitig. Das ist allerdings nicht die Regel – im Normalfall müssen Sie zusätzliches Zubehör kaufen. Es gibt zwei Arten von externen Tagging-Geräten für Digitalkameras. Der eine Tagger wird über den Blitz-Schuh mit der Kamera verbunden. Der Blitz-Schuh ist die kleine Schiene oben auf der Kamera, über die ein zusätzlicher Blitz an die Kamera angeschlossen wird. Mit dieser Art von Tagging-Gerät wird im Moment der Aufnahme der GPS-Standort in die Bilddatei geschrieben. Ein Nachteil: Solche Geräte sind oftmals teuer und verbrauchen viel Akkuleistung. Außerdem blockieren Sie den Blitz-Schuh, sodass Sie nicht ohne Weiteres einen zusätzlichen Blitz anbringen können.

Die andere Art von Geotagging-Gerät kann je nach Modell auch im Blitz-Schuh befestigt oder einfach in einer Tasche verstaut werden. Diese Geräte laufen über einen eigenen Akku, sodass der Strom Ihrer Kamera nicht angezapft wird. Das Gerät verfolgt permanent Ihren Standort via GPS. Sobald Sie Zuhause angekommen sind, werden Ihre Bilder und die GPS-Daten synchronisiert, sodass den Fotos nachträglich ein GPS-Tag hinzugefügt wird. Das heißt, bei dieser Variante sparen Sie zwar Akku, haben aber anschließend einen höheren Aufwand als bei dem anderen Geotagger-Typen.

Doch Sie brauchen nicht zwingend eine teure Digitalkamera, um getaggte Fotos zu schießen. Ein modernes Smartphone reicht vollkommen aus. Im Regelfall werden mit dem Handy aufgenommene Bilder automatisch mit einem Geotag versehen – vorausgesetzt, die Standortdienste sind eingeschaltet. Sie können die GPS-Daten Ihres Fotos dann in den Details einsehen. Sollte dies bei Ihrem Handy nicht funktionieren, können Sie auf die App “Geotag Photos Pro 2” zurückgreifen. Diese ist sowohl für Android als auch für das iPhone verfügbar. Sie können die App für drei vollständige Foto-Strecken kostenlos nutzen. Anschließend können Sie Geotag Photos Pro 2 für einmalig 11,99 € permanent freischalten.

Mithilfe von Geotag Photos Pro 2 können Sie Routen planen. Die während dieser Strecke aufgenommenen Bilder werden direkt mit einem Zeitstempel versehen.

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