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Upgrade auf Windows 11: Das sollten Sie beachten

Auch wenn das Upgrade auf Windows 11 relativ einfach und reibungslos funktioniert, gibt es doch einige kleine Probleme. Deshalb sollten Sie sich schon vor dem Upgrade einmal damit auseinandersetzen, was im Zweifelsfall schiefgehen könnte. Dann können Sie Vorkehrungen treffen oder im Fall der Fälle entsprechend handeln.

Systemanforderungen von Windows 11

Die bekannteste Problemzone von Windows 11 liegt wohl in der Kompatibilität. Viele Rechner aus 2017 oder älter können das Betriebssystem-Upgrade nicht ausführen. Ob Ihr PC kompatibel ist, erfahren Sie in diesem Beitrag. Ihr PC ist laut dem Integritätstest nicht kompatibel? Mit einigen Tricks kommen Sie vielleicht trotzdem noch an Windows 11.

Rechtzeitiges Backup beugt Datenverlust vor

Regelmäßige Backups sind bei der Benutzung eines Computers sowieso unumgänglich, wenn Sie keinen Datenverlust erleiden möchten. Vor allem bei Updates und Upgrades des Betriebssystems ist es wichtig, vorher einmal alle Daten zu sichern. Wie Sie unter Windows 10 ein Backup anlegen, erklären wir Ihnen hier. Achten Sie darauf, dass Sie in diesem Fall ein Backup über ein externes Speichermedium durchführen. Wichtige Daten, die Sie auf jeden Fall speichern sollten, umfassen zum Beispiel Arbeitsdokumente, Bilder, Passwörter (auch Passwort-Safes) und E-Mails, sowie gespeicherte Kontakte.

Kompatibilitäts-Probleme mit “OneNote für Windows 10”

Zu den Standard-Programmen unter Windows 10 gehört auch “OneNote für Windows 10”. Diese etwas abgespeckte OneNote-Variante steht im Regelfall kostenlos zur Verfügung. Doch beim Upgrade auf Windows 11 kann es zu Datenverlust kommen, wenn Sie Ihre Notizen nicht in der OneDrive-Cloud gespeichert haben.

Nutzen Sie eine andere One-Note Version, wie OneNote 2019 oder aus früheren Office-Suites, stellt das Upgrade kein Problem dar. Lediglich mit OneNote für Windows 10 gibt es Probleme, weil genau diese Software mit Windows 11 nicht mehr zur Verfügung steht.

Damit Ihre mühevoll angesammelten Notizen nicht einfach so ins Daten-Nirwana übergehen, sollten Sie vorher auf jeden Fall ein Backup durchführen. Dazu können Sie den Ordner “OneNote-Notizbücher” aus “Dokumente” auf ein externes Speichermedium wie einen USB-Stick oder eine externe Festplatte übertragen. Außerdem können Sie eine Sicherung wie OneDrive einschalten. Die Notizbücher werden üblicherweise sowieso in der OneDrive-Cloud gespeichert. Wenn Sie die automatische Cloud-Speicherung allerdings deaktiviert haben, müssen Sie diese wieder einschalten, um Ihre Notizbücher in OneDrive vor dem Upgrade auf Windows 11 zu speichern.

Folgen Sie unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung oder schauen Sie sich die Kurzanleitung an.

Fehlermeldungen während des Upgrades

Während des Upgrade-Vorgangs können verschiedene Fehlermeldungen auftreten. Die gute Nachricht: Wenn ein Fehler auftritt, wird das Upgrade zwar abgebrochen, aber es geht nicht mit Datenverlust einher. Sie können Ihren Rechner danach noch normal weiterverwenden – nur eben weiterhin mit Windows 10. Die schlechte Nachricht: Für manche der Fehlermeldungen gibt es noch keinen richtigen Lösungsansatz.

  • 0x8007007f: Diese Fehlermeldung tritt häufig bei über 70 % Installation auf und dazu hauptsächlich im manuell-heruntergeladenen Windows-11-Installer. Einen offiziellen Fix seitens Microsoft gibt es noch nicht, es kann aber helfen, die Installationsdatei als Administrator ausführen zu lassen. Selbst wenn das Ihre Standard-Einstellung ist, sollten Sie die Software noch einmal händisch auf diese Art starten. Ansonsten können Sie das Upgrade nur wiederholen – notfalls mehrfach.
  • 0x8C0F0830-ox2W03: Dieser Fehler kann zufällig während der Installation auftreten. Auch hierzu gibt es noch keine offizielle Stellungnahme von Microsoft. Vermutlich erhalten Sie diese Fehlermeldung, wenn es ein Problem mit Treibern gibt. Welche Treiber diese Probleme verursachen, ist noch nicht bekannt. Um diesen Fehler zu umgehen, können Sie aber Windows als ISO-Datei herunterladen und von Hand über ein Boot-Medium installieren.
  • Microsoft hat zudem eine Liste von Fehlermeldungen inklusive funktionierenden Lösungsansätzen zusammengestellt. Die Liste mit Windows-11-Fehler finden Sie auf dieser Microsoft-Website.

Rückkehr zu Windows 10 möglich

Wenn Windows 11 so gar nicht Ihre Wünsche erfüllt, können Sie auch wieder zu Windows 10 zurückkehren. Die einzige Voraussetzung dafür ist, dass der “windows.old”-Ordner noch nicht gelöscht ist. Dann ist Ihr altbekanntes Betriebssystem nur wenige Klicks entfernt. Mehr zur Rückkehr zu Windows 10 von Windows 11 erklären wir Ihnen in diesem Beitrag. Windows 10 erhält zudem noch bis Oktober 2025 Stabilitäts- und Sicherheitsupdates.

Kurzanleitung: Kompatibilitäts-Probleme mit “OneNote für Windows 10”

  1. Klicken Sie oben rechts auf das Drei-Punkte-Menü und wählen Sie dann “Einstellungen” aus.
  2. Nun müssen Sie “Optionen” anklicken. Setzen Sie dann den Schieberegler bei “Notizbücher automatisch synchronisieren” auf die Position rechts/An, indem Sie ihn anklicken. Ihre Notizen werden nun automatisch in der mit dem Computer verbunden OneDrive-Cloud gespeichert.

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