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Biometrische Passbilder selber machen – so klappt’s

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Bild: <span>Neosiam32896395/Shutterstock.com</span>

Für jedes neue Ausweisdokument ist meist auch ein neues Passbild nötig. Und jedes Mal neue Passbilder beim professionellen Fotografen anfertigen zu lassen, kann auf Dauer ganz schön ins Geld gehen. Das muss nicht sein – Sie können biometrische Passbilder auch einfach selber machen. Dazu müssen Sie nur ein paar Anforderungen beachten, die wir Ihnen im Folgenden erklären.

Wie muss ein biometrisches Passfoto aussehen?

Damit ein Passfoto als biometrisch gilt und damit auf Ausweisdokumenten wie Personalausweis und Reisepass verwendet werden kann, gibt es einige Dinge zu beachten. Der größte Unterschied zu den alten Passbildern vor Einführung der biometrischen Maßstäbe ist der neutrale Gesichtsausdruck. Aber auch die Ausrichtung des Kopfes und dessen Position im Bild sind wichtig. Grundsätzlich können Sie sich an diesem Beispielbild orientieren:

So sollte ein biometrisches Passbild aussehen. Wichtig ist die Positionierung des Kopfes mittig im Bild. Der Gesichtsausdruck ist neutral und die Brille macht die Person nicht unkenntlich. Quelle: Shutterstock.com/Agenturfotografin

Jetzt haben Sie schon einmal eine ungefähre Vorstellung, wie das Bild ausgerichtet sein sollte. Nun kommt es auf die Feinheiten an: Ein Bild für den Ausweis muss 35 x 45 mm groß sein. Im Allgemeinen sollte das neue Passbild gleichmäßig ausgeleuchtet sein, sodass keine irreführenden Schattenwürfe entstehen. Ein einfarbiger Hintergrund bietet möglichst wenig Ablenkung. Zulässig sind neben Farbfotos auch Schwarzweiß-Bilder, wobei farbige Fotos bevorzugt werden.

  • Das Gesicht muss gerade von vorne und zentral darauf zu sehen sein, sodass sich die Nase mittig im Bild befindet.
  • Achten Sie darauf, dass keine Haare Gesichtspartien verdecken. Bei längeren Haaren empfiehlt es sich, einen Zopf zu binden.
  • Beide Augen müssen sich etwa auf der gleichen Höhe befinden – der Kopf darf also nicht schief gelegt sein. Wichtig ist hierbei auch, dass beide Augen geöffnet sind, damit die Augenfarbe klar erkennbar ist. Für Brillenträger gilt: Die Brille sollte auf dem Passbild getragen werden, wenn Sie sie auch sonst regulär tragen. Die Augen dürfen dabei aber nicht von der Brille verdeckt werden.
  • Ihre Lippen sollten geschlossen sein und möglichst nicht verzogen. So kann ein möglichst neutraler Gesichtsausdruck erzeugt werden. Das ist wichtig bei biometrischen Passbildern.

Um die optimale Positionierung Ihres Gesichts auf dem Passbild zu bestimmen, können Sie auch eine Schablone benutzen. Die Bundesregierung stellt hier eine Schablone für Personen ab einem Alter von 10 Jahren zur Verfügung. Diese hilft Ihnen bei der Erstellung eines Bildes und kann später auch zum Überprüfen bereits gedruckter Bilder verwendet werden. Die Passbild-Schablone finden Sie hier als Download auf der Website des Bundesministerium des Innern.

Wie kann ich das Passbild aufnehmen?

Im Regelfall ist es eher schwierig, sich selbst optimal positioniert zu fotografieren. Zur Not hilft auch die Innenkamera Ihres Smartphones weiter, aber optimal ist das natürlich nicht. Es gibt zwar auch Apps, wie etwa “Biometrisches Passbild“, aber häufig ist es schwierig genug sich selber passend zu positionieren. Falls verfügbar, können Sie eine Digitalkamera mit Stativ und Selbstauslöser verwenden. Der größte Nachteil daran ist allerdings, dass Sie Ihr Bild vor der Aufnahme nicht noch einmal überprüfen können. So kann es sein, dass Ihr Gesicht vielleicht gar nicht im Aufnahmebereich der Kamera ist – oder zumindest so verschoben, dass das Foto nicht mehr als biometrisches Passfoto für den Personalausweis durchgeht.

In so einem Fall kann sonst auch ein Online Passbild Generator helfen. Das ist eine Website, auf der Sie Ihr selbst-aufgenommenes Passfoto hochladen können. Sie können es dann anhand einer Schablone in die richtige Position rücken und anschließend direkt Bilder bestellen, die Ihnen postalisch zugeschickt werden. Gegen eine kleine Gebühr können Sie zudem Ihr Bild vom Fachmann korrigieren lassen. Der Preis für die Bilder liegt im Regelfall bei etwa 6 bis 7 € und die zusätzliche Bearbeitung kostet dann nochmal circa 3€ – je nach Website und Anbieter. Mithilfe der Nachbearbeitung können Sie sichergehen, dass Ihr Passbild auch wirklich biometrisch ist und für Ihren neuen Ausweis akzeptiert wird. Allerdings kommen dann Kosten von circa 10 € auf Sie zu – aber bei einem professionellen Fotografen zahlen Sie für Passfotos auch etwa zwischen 8 und 12 €. Zudem müssen Sie bei online-bestellten Fotos immer noch ein paar Tage warten, dass diese auch wirklich ankommen. Beim Fotografen können Sie Passbilder im Regelfall direkt mitnehmen.

Eine andere sehr einfache Möglichkeit, ein solches Bild aufzunehmen, ist an einem Fotoautomaten. Die meisten Behörden, für die Sie ein biometrisches Passbild benötigen, verfügen inzwischen selbst über einen Fotoautomaten. Das ist eine kleine Kabine, in die Sie sich hineinsetzen können. Die Lichtverhältnisse sind so angepasst, dass ein optimales Bild entsteht. Ein Fotoautomat hat zudem zwei weitere Vorteile: Einerseits hängen in den meisten noch Tipps und Anweisungen dazu, wie Sie sich positionieren oder drehen müssen, damit Ihr Passfoto den biometrischen Maßstäben entspricht. Andererseits werden Ihre Bilder direkt ausgedruckt. Sie müssen also gar nicht unbedingt über einen Drucker in Fotoqualität verfügen. Natürlich kosten auch solche Aufnahmen Geld. Häufig aber deutlich weniger als die Aufnahme beim Fotografen – und Sie brauchen nicht extra auf einen Termin zu warten. In jedem Fall sollten Sie darauf achten, dass die Fotoqualität ausreichend ist und das Bild bei der Abgabe im Amt keine Knicke oder Verunreinigungen aufweist.

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